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Strategie

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Kündigungen



© Alexey Klemetiev/Photos.com

Manchmal sind sie – sei es aus betrieblichen Gründen oder auf Grund des Mitarbeiterverhaltens – nicht vermeidbar: Kündigungen. Grundsätzlich gilt dabei im Vorfeld: Aufgrund der gravierenden Folgen, die eventuelle Fehler oder Versäumnisse im Kündigungsprozess nach sich ziehen können, ist die frühzeitige Konsultation eines auf das Fachgebiet Arbeitsrecht spezialisierten Rechtsanwalts zu empfehlen.

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Arten der KündigungFolgende Kündigungsarten sind zu unterscheiden:

  • Die ordentliche (fristgerechte) Kündigung,
  • die außerordentliche (fristlose) Kündigung sowie
  • die Änderungskündigung.

Darüber hinaus sind auch die ordentliche sowie die außerordentliche Kündigung weiter zu untergliedern. So wird die ordentliche Kündigung unterschieden in

  • die personenbedingte Kündigung,
  • die verhaltensbedingte Kündigung sowie
  • Betriebsbedingte Kündigung.

Gründe für eine außerordentliche Kündigung können sein:

  • Strafbare Handlungen im Betrieb
  • Tätlichkeiten gegenüber dem Arbeitgeber oder anderen Arbeitnehmern
  • Grobe Beleidigungen
  • Beharrliche Arbeitsverweigerung trotz vorheriger Abmahnung
  • Längerer Freiheitsentzug als Folge einer Straftat

Bei einer Änderungskündigung handelt es sich dagegen um die Kündigung eines bestehenden Arbeitsverhältnisses mit dem gleichzeitigen Angebot eines neuen Arbeitsverhältnisses. Sollte der Arbeitnehmer das Angebot nicht annehmen, so gilt automatisch die ausgesprochene Kündigung.

Prinzipiell sollte jeder Personalfreisetzung eine betriebswirtschaftliche Betrachtung vorangehen. Diese Betrachtung kann dazu führen, dass selbst Kündigungen, die mit der Zahlung erheblicher Abfindungssummen verbunden sind, aus betriebswirtschaftlicher Sicht sinnvoll erscheinen.



Von Prof. Dr. Ralf Mertens (FH Stralsund)




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